Neues vom Markt – “Smarte” Immobilien

Die Digitalisierung nimmt immer mehr Einfluss auf unser alltägliches Leben. Die Autobranche hat es vorgemacht. Längst sind Innovationen wie Bremsassistent, Spurwechselassistent oder gar selbstfahrende Systeme keine Zukunftsmusik mehr. Auch unser Kommunikationsverhalten beweist dies jeden Tag auf Neue. Siri, Cortana und OK Google haben längst einen festen Platz in unserem Alltag erhalten und assistieren dem Nutzer bei Routenfindung, Office-Anwendungen oder Internetrecherche. Alexa beherrscht zusätzlich noch viele Smart-Home-Funktionen wie die Steuerung der Lichtschalter  oder der Heizung per Sprachbefehl und nicht zuletzt die Verknüpfung zu ihrem Anbieter selbst.

Daher ist es nicht überraschend, dass die Zukunft auch in der Immobilienbranche vor der Digitalisierung nicht halt machen wird.  Um “smart” zu sein benötigen Immobilien eine intelligente Vernetzung, um uns das Leben noch angenehmer und bequemer zu machen. Wo man heutzutage noch manuell für jedes einzelne technische Gerät eingeben muss, wann es an und wieder ausgehen soll, passen sich intelligente Immobilien ihren Bewohnern und deren Gewohnheiten an. Sie “lernen” dank umfassender Digitalisierung von dem Bewohner, welche Temperatur oder Beleuchtung er oder sie in welchem Zimmer bevorzugt, wann der Fernseher ausgehen soll und wann die Rollläden am Sonntag erst im Schlafzimmer sich automatisch öffnen.

Was für den einen noch sehr befremdlich klingen mag, ist für den anderen möglicherweise die langersehnte Umsetzung der Vision, Energiekosten in erheblichem Umfang einsparen zu können. Selbstständige Lernzentren sollen mit Hilfe von Sensoren in der gesamten Immobilie Bewegung, Beleuchtung, Luftfeuchtigkeit und Temperatur erfassen und somit eine optimale Einstellung von Heizung und Belüftung errechnen. Vorräte aus Kühlschränken und Schränken werden genauso erfasst und in Einkaufslisten auf das Smartphone umgesetzt wie der Verbrauch von Waschpulver und Co. Nie mehr also zu wenig beziehungsweise zu viele Vorräte im Haus?

Der digitale Wandel bringt zweifelsohne Transparenz und Nachhaltigkeit mit sich. Baustoffe können nachhaltiger eingesetzt und verwendet werden, unnütze Wege durch intelligente Einkaufslisten eingespart. In Summe wird sogar mehr Energie erzeugt als verbraucht– und das ist nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch!